Vegeto-Therapie

Ursprünglich wurde die Vegetoarbeit von Wilhelm Reich entwickelt. Im Laufe seiner Arbeit konzentrierte er seine therapeutische Technik immer mehr auf die Analyse der Spannungszustände in der Körpermuskulatur und arbeitete an deren Auflösung. Sein Ziel war die Freisetzung emotionaler Äußerungen als gesamtorganismische, d.h. vegetative Reaktion (vegetativ = dem unwillkürlichen Nervensystem zugehörig). In Abgrenzung zur Psychoanalyse nannte er seine Technik Vegetotherapie.

In der biodynamischen Vegetoarbeit geht es um den Ausdruck körperlich, energetisch und emotional zurückgehaltener Impulse. Das was reif, d.h. im Körperbewußtsein vorhanden ist und sich zeigen will, soll ins Bewusstsein gebracht werden. Vegetoarbeit kann aber auch schon gelöster, aber noch chaotisch im Körper kreisender Energie Richtung und Struktur geben und die kognitive Verbindung dazu herstellen.

Vegetoarbeit entwickelt sich immer aus dem JETZT, aus dem, WAS GERADE IST. Es braucht kein Konzept, da der lebendige Organismus selbst weiß, was heilend für ihn ist. Vegetoarbeit ist somit auch die Arbeit mit unvollendeten Energiezyklen. Die dem Bewusstsein am nächsten liegenden, verdrängten Impulse machen Druck von innen (biodynamische Auftrifft) und helfen der Person, Verdrängtes zu erinnern, auszudrücken und schließlich zu integrieren.

 

Eine gute Vegetositzung berührt immer mehrere Ebenen:

  • muskuläre Entspannung durch Motorik und körperlichen Ausdruck
  • vegetative Entladung und Abbau von alten Streßzuständen
  • emotionale Entspannung durch Ausdruck zurückgehaltener Gefühle
  • kognitives Verstehen und Annehmen der eigenen Lebensgeschichte

 

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